Aller Anfang ist schwer

Wie in den meisten Dingen gilt: Übung macht den Meister!

Das sagte mir bereits meine Klavierlehrerin in der Grundschule. Auch in der Uni riet uns eine Dozentin: „Wenn ihr wirklich gute Hausarbeiten schreiben wollte, dann dürft ihr garnicht aufhören mit Schreiben!“. Beim Sport müssen bestimmte Bewegungsabläufe einfach immer wieder trainiert werden, damit sie automatisch ablaufen können – das Gleiche gilt fürs Autofahren.

Und auch beim Kochen oder Backen muss man irgendwann mal klein anfangen.

Ich glaube, jeder von uns hat diese eine (oder auch mehrere) Sache im Kopf, die er oder sie einmal ausprobieren möchte – wo man sagt „Ach ja, das würde ich auch gerne können“.

Letzte Woche half ich einer Mutter bei der Geburtstagstorte für ihre Tochter – jene wurde 18 Jahre alt und da sollte es schon etwas besonderes sein. Sie erzählte mir, dass sie schon wirklich gerne backt und Dinge ausprobiert, aber an Motivtorten hat sie sich bisher noch nicht herangewagt, außerdem sei sie ja auch nicht so künsterlisch begabt….

Es mag gut und gerne sein, dass der eine mehr künsterlisches Talent hat als der andere, aber ich bin der Meinung, dass es oft darauf garnicht ankommt. Was zählt, ist der Mut, einfach mal etwas auszuprobieren – und dann nach dem ersten Versuch nicht gleich wieder aufzugeben!

Das hier war meine allererste Motivtorte:

bildschirmfoto-2016-12-05-um-22-07-33

Ich wusste nichts von Buttercreme, Kühlzeiten, geschweige denn allgemein von Fondant… ich weiß noch ich kaufte das Zubehör in einem Tortissimo in Dresden. Fondant, Rollstab und Ausstecher, vielleicht auch noch die Farben … das weiß ich garnicht mehr 😀

Und dann legte ich los.

Ganz ehrlich – für diese Torte braucht man nicht sehr viel Kreativität. Die Farben würde ich jetzt wahrscheinlich auch nicht mehr so wählen … wahrscheinlich muss man so viel Können wie beim Butterplätzchen-Ausstechen an den Tag legen 😀

Die nächsten Torten wurden dann glatter, aber waren auch noch weit von dem entfernt, was ich jetzt mache.

Monate später kam dann „meine“ allererste Hochzeitstorte, die ich zusammen mit einer Freundin machte.

bildschirmfoto-2016-12-05-um-22-20-13

Und soll ich euch was verraten? Ich traute mich weder die Böden durchzuschneiden, noch den Fondant auszurollen und die Torte damit einzudecken … ich hatte so viel Angst, ich könnte irgendetwas falsch machen, dass ich das alles meiner erfahreren Freundin überließ 😀

Als ich dann kurze Zeit später allein für eine Torte für ein befreundetes Paar auf mich gestellt war, musste ich das zwangsläufig selbst machen. Aber ich habe das auch überlebt und aus so manchem Fehler gelernt.

Ich glaube, das Wichtigste an der ganzen Sache ist, dass man sich von Misserfolgen nicht entmutigen lässt. Und auch das gilt eigentlich für alle Bereiche im Leben. Solange man den Spaß an der Sache nicht verliert, muss man einfach weitermachen. Ich kann mich auch noch gut an eine Horrorfahrt erinnern – die Fahrt mit der besagten Torte, für die ich alleine verantwortlich war. Mein Vater fuhr mich zur Location, der Weg war ziemlich kurvig, ich war fix und alle, weil ich die Torte zwar am Vorabend fertig hatte, aber die Früchte durchnässten und sich dadurch Löcher im Fondant bildeten. Die ganze Deko drohte dahinzuschmelzen …

Aber davon werde ich euch nochmal ein anderes Mal berichten, wenn ich euch meine Tipps und Tricks mit euch teile.

Ach ja, aber zum Schluss muss ich euch natürlich noch die Torte zeigen, die ich zusammen mit der Mutter für ihr Geburtstagskind zauberte 🙂

Passt ganz gut zum momentan so sternenklaren Nachthimmel, oder? 🙂

In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Abend und bis zum nächsten Mal!

Süße Grüße,

Tina

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