[Rezept]Butterkekse – nicht nur was für den Winter

Guten Morgen ihr Lieben,

Wenn man das Wort Plätzchen hört, dann denkt man ja automatisch an kalte Tage, Weihnachtszeit, und auch daran, dass man meistens zu viel von den Leckereien isst. Ich zumindest….

Freunde von mir haben auch einen ganz bestimmten Tag im Spätherbst, an dem sie einen wahren Plätzchen-Back-Marathon veranstalten. Finde ich eine super Idee! Da werden von früh bis abends die verschiedensten Sorten gebacken, es wird viel gelacht und natürlich auch noch mehr genascht. Und ich kann mir vorstellen, irgendwann im Laufe des Nachmittags hat man dann auch irgendwann die Schnauze voll 😀

Ich bin da ja eher anders gestrickt. Ich verteil mir das meist auf mehrere Tage, wobei ich immer gleich für gefühlte 100 Sorten einkaufe. Und dann finde ich noch dieses und jenes Rezept, und das wollte ich schon immer mal ausprobieren … Aber ich glaube, zu Weihnachtsplätzchen muss ich mal einen anderen Blogpost schreiben 😉

Was ich eigentlich sagen wollte: Ich habe mich schon immer gewundert, warum wir eigentlich nur im Winter von „Plätzchen“ reden und den Rest des Jahres alles „Kekse“ sind. Dabei sind die Weihnachtsplätzchen doch auch nur Kekse… Ich kann mich erinnern, meine Oma sagt auch zu dünneren Keksen, die sie im Supermarkt kauft, Plätzchen, aber für mich sind Plätzchen die Sorten, die man im Winter bäckt, und Kekse das, was man sonst macht. Wie geht es euch da?

Auf jeden Fall mag meine Mama eigentlich nur Butterplätzchen. Und ich hab immer gedacht … so einfallslos. ABER, das sind eigentlich die wandelbarsten Kekse, die es gibt und sooo lecker. Und zwar das ganze Jahr über!

Angefangen hat meine Liebe für diese Kekse eigentlich erst letztes Jahr um Weihnachten rum, als ich in der Restekiste einer Buchhandlung ein Buch von Peggy Porschen zu diesem Thema fand („Cookies„). In unserer Weihnachtsbäckerei fand ich immer furchtbar, dass die ausgestochenen Butterplätzchen nie ihre Form behielten. Und mittlerweile sieht man auf Pinterest und Instagram immer so schön verzierte Cookies, dass ich unbedingt so ein „backfestes“ Rezept gebraucht habe. Das Rezept von Peggy stellte sich als Volltreffer heraus und ich durfte auch gleich für eine liebe Arbeitskollegin Sugar-Cookies backen und verzieren.

Kekse-2

Dabei blieb es dann erstmal, bis ich bei verschiedenen Konditoren auf Instagram wunderschöne Kekse mit Fondant fand.

So simpel und doch so schön!

Für den Junggesellinnen-Abschied einer lieben Freundin habe ich dann auch gleich mal welche gebacken und für die Einweihung des lokalen Fußballvereinmuseums auch (allerdings waren das nicht so meine Farben :D)

Kekse-3

Ich finde die Idee auch anstelle von Tischkarten oder als Give-Aways ja auch einfach super. Für meine Schwägerin, sie hat gerade ihr Referendariat als Grundschullehrerin erfolgreich beendet *whoop whoop* :), werde ich für ihre Schulklasse auch noch als kleines Geschenk Cookies im Findet Nemo-Stil machen.

Hier nun das Rezept (für etwa 40 Fondant-Kekse mit Durchmesser 6 cm):

Zutaten:

  • 200 g weiche Butter
  • 200 g feiner Zucker
  • 1/2 TL Vanillepaste
  • 1 Ei (zimmerwarm)
  • 1 Prise Salz
  • 400 g Mehl + Mehl zum Bestäuben

 

  • 200 g weißen Fondant (z.B. mein Lieblingsfondant –>hier)
  • Lebensmittelfarbpaste (z.B. –>hier)
  • etwas Vodka
  • Pinsel (z.B. –>hier)
  • Prägebuchstaben (ich habe meine von Tchibo, aber es gibt sie auch hier)
  • etwas Stärkemehl

Zubereitung:

Schritt 1: Butter und Zucker schaumig schlagen und Vanillepaste hinzugeben

Kekse-9

Schritt 2: Ei und Salz hinzugeben und nocheinmal kräftig aufschlagen

Schritt 3: Vom Quril zum Knethaken wechseln und das Mehl nach und nach hinzugeben und das ganze zu einem Teigklumpen verkneten (am Schluss ruhig nochmal mit den Händen kneten!)

Kekse-10

Schritt 4: Den Teig in Frischhaltefolie gewickelt 30 min lang in den Kühlschrank

Schritt 5: Ofen auf 175°C vorheizen und Backbleche mit Backpapier auslegen

Schritt 6: Teig nochmals durchkneten und auf einer bemehlten Oberfläche ausrollen und die Kekse ausstechen.

Schritt 7: Kekse mit etwas Abstand auf ein Backblech legen (bei mir waren es immer etwa 9 Kreise) und in der Mitte des Ofens für 10-12 min gold backen.

Kekse

Die Kekse können gut in einer Blechdose aufbewahrt werden!

Verzierung:

Zum Ausrollen des Fondants nehmt ihr anstelle von Mehl Stärkemehl, so lassen sich die ausgestochenen Kreise leichter von der Arbeitsfläche lösen.

Den Fondant nun auf 2-3 mm ausrollen und mit dem gleichen Ausstecher, den ihr auch schon für die Kekse verwendet habt, stecht ihr nun den Fondant aus.

Die Kekse bepinselt ihr jetzt mit etwas Wasser (ihr könnt für den Geschmack auch noch etwas Zitrone oder auch Zuckersirup dazumischen) und legt den Fondant darauf.

Wer Fondantglätter hat, kann den Fondant damit auch noch schön glatt drücken und die Kanten abrunden.

Jetzt prägt ihr die Buchstaben oder Worte in den Fondant und danach könnt ihr die Kekse noch mit den Farben eurer Wahl bemalen.

Dafür die Farbpaste mit etwas Vodka verdünnen (Vodka deshalb, weil der schneller verdampft als Wasser und das sonst nur den Fondant aufweicht).

Und schon seid ihr fertig 🙂

Diese Kekse lassen sich so gut in größeren Mengen anfertigen (der Teig kann auch eingefroren werden) und sie sind auch nur in einem Zellophantütchen schön verpackt.

Kekse-5

Viel Spaß beim Nachbacken!

Süße Grüße,

Tina

 

PS: Der Beitrag ist nicht irgendwie von Amazon gesponsert und ich möchte die Seite auch nicht als einzige Bezugsquelle für eure Materialien herausstellen 😉

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